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Der SICK robot day 2009 am Samstag, den 03. Oktober 2009 in Waldkirch
Hindernisrennen für autonome Fahrzeuge
Nach dem großen Erfolg des 1. SICK robot day im Oktober 2007 findet der 2. SICK robot day am Samstag, den 03. Oktober 2009 auf dem Gelände der SICK AG in Waldkirch statt.
Zur Teilnahme eingeladen sind Universitäten, Hochschulen und Forschungsinstitutionen.

Für die drei besten Teams, deren Fahrzeuge den vorher nicht bekannten Outdoor-Parcours in der kürzesten Zeit durchfahren, werden von der SICK AG Preise im Wert von über 2.500,- Euro bereitgestellt.

Auf Wunsch stellt die SICK AG den ersten 15 angemeldeten Teams jeweils ein Lasermesssystem LMS100 zur Verfügung (Reihenfolge der Anmeldung entscheidet). Diese Scanner werden den Teams vorab leihweise zur Verfügung gestellt und gehen in ihr Eigentum über (gegen Ausstellung einer Spendenbescheinigung), wenn sie zum Wettbewerb antreten.

Grundsätzlich ist die Art der verwendeten Sensorik nicht eingeschränkt.

Geplanter Ablauf des Wettbewerbs:
Das Veranstaltungsgelände wird ab 10:00 Uhr geöffnet. Von 11:00 bis 13:00 Uhr haben die Teams Gelegenheit zu Testfahrten (die Reihenfolge wird ausgelost). Der Wettbewerb startet um 14:00 Uhr.
Das Rennen wird in 2 Durchläufen stattfinden, von denen der jeweils schnellere gewertet wird. Die Zeitmessung wird durch Lichtschranken in einer Höhe von ca. 25 cm vorgenommen.
Zwischen den Durchläufen sind Reparaturen und Umbauten zulässig (auch Batterieaufladung oder -austausch).
Für die teilnehmenden Fahrzeuge ist ein Wetterschutz sowie ein Not-Aus-Schalter vorzusehen. Bei schlechtem Wetter wird der Veranstalter versuchen, durch Flexibilität der Startzeitpunkte für alle Teilnehmer ähnliche und möglichst gute Bedingungen zu erzeugen.
Den Teams werden Vorbereitungsbereiche zur Verfügung gestellt, für das leibliche Wohl wird während des ganzen Tages gesorgt.

Anmeldeschluss ist der 20.09.2009.

Hinweis: SICK übernimmt keine Haftung für die eingesetzten Wettbewerbsfahrzeuge! Durch die Anmeldung zum Wettbewerb erklären sich die Teilnehmer mit diesen Bedingungen einverstanden.
Reglement
Beim nächsten Wettbewerb 2009 handelt es sich um eine Art „Orientierungsfahrt“. Die einzelnen Zwischenziele müssen autonom erkannt und angefahren werden. Dies, sowie die Tatsache, dass zwei Fahrzeuge gleichzeitig auf der Bahn sein werden, die von Rennen zu Rennen sogar umgebaut wird, stellt (wie von vielen Teilnehmern gewünscht) sicherlich einen höheren Schwierigkeitsgrad als im letzten Jahr dar. Aus diesem Grund geben wir Eckpunkte der Regeln diesmal sehr früh heraus, damit jeder genügend Zeit hat, sich (bzw. sein Fahrzeug) gut vorzubereiten.
Parcours:
      
Größe: max. 40 x 50 m (konvex, so dass, genügende Reichweite der Sensorik vorausgesetzt, die (Zwischen-) Zielpunkte (s.u. „Start-Zwischenziele-Ziel“) von jeder Position aus sichtbar sind)
Untergrund: annähernd eben, asphaltiert oder gepflastert
Randbegrenzung: durchgehend, Höhe min. 20 cm, max. 42 cm
Hindernisse: Höhe min. 20 cm, max. 42 cm, werden beliebig (und stets wechselnd!) im Parcours verteilt unter Berücksichtigung der minimalen Fahrbahnbreite
Minimale Fahrbahnbreiten: (zwischen Hindernissen bzw. zwischen Hindernissen und Randbegrenzung) min. 1,5 m (kann natürlich dynamisch durch andere Fahrzeuge verringert werden)
Anforderungen an die Fahrzeuge:
  • Höhe des Fahrzeugkörpers: >25 cm, max. 42 cm
  • Zusatzaufbauten mit geringer Querschnittsfläche dürfen eine Gesamt-Fahrzeug-Höhe von 50 cm nicht überschreiten.
  • Die Höhenbegrenzung ist erforderlich, damit anderen Fahrzeugen nicht die Sicht auf Zielpunkte verstellt wird. Auch die minimale Höhe ist wichtig, da Fahrzeuge von anderen Fahrzeugen sicher als Hindernis erkannt werden müssen.
  • Breite der Fahrzeuge: max. 60 cm
  • Parametrierbarkeit der Reihenfolge der anzufahrenden Zwischenziele (s.u. „Start-Zwischenziele-Ziel“)
  • Not-Aus-Schalter
  • Wetterschutz
Start – Zwischenziele – Ziel:
  • Startpunkt ohne besondere Kennzeichnung
  • Start der Zeitnahme durch akustisches Signal (Startauslösung für die Fahrzeuge entweder manuell oder per Funkbefehl).
  • Es gibt max. 9 Zwischenziele und 1 Endziel, die durch einstellige Ziffern (0 bis 9) gekennzeichnet sind (s.u.).
  • Diese Ziele müssen von den Fahrzeugen gemäß Vorgabe in aufsteigender (0, 1, 2,…n) bzw. absteigender (n..., 2, 1, 0) Reihenfolge angefahren werden. Die Maximalzahl n wird rechtzeitig vor dem Wettbewerb bekannt gegeben (< 10), so dass direkt vor dem Start lediglich „aufwärts“ oder „abwärts“ konfiguriert werden muss.
  • Zwischenziele und Ziel sind durch Zahlentafeln gekennzeichnet, Größe der Zahlentafeln ca. DIN A1 (hoch), Schriftart Arial, Schriftgröße ca. 37 x 58 cm, schwarze Schrift auf weißem Grund mit schwarzem Tafelrand.
  • Die Zahlentafeln stehen auf weißen Pfosten mit einem Durchmesser von ca. 10 cm, die Unterkante der Tafeln liegt bei 50 cm, die Pfosten haben einen Abstand von min. 30 cm von der Randbegrenzung des Parcours nach innen hin, um die Pfosten ist ein Teilkreis mit einem Radius von 75 cm gezeichnet.
Rennablauf:
Es starten immer 2 Fahrzeuge gleichzeitig. Eines fährt die Zwischenziele in aufsteigender, das andere in absteigender Reihenfolge ab.

Die Zwischenziele und das Endziel müssen so nah angefahren werden, dass mindestens 2 Räder gleichzeitig innerhalb des gekennzeichneten Teilkreises waren, der durch die Entfernung (75cm) vom Pfosten definiert ist (daher ist es nicht unbedingt notwendig, den gezeichneten Teilkreis zu detektieren). Wenn nur 1 Rad den Teilkreis durchfährt, gibt es bei jedem Zwischenziel einen Zeitzuschlag von 10% der gemessenen Gesamtfahrzeit. Wenn nicht jedes Ziel mit mindestens einem Rad erreicht wurde, wird das Fahrzeug für die aktuelle Runde disqualifiziert. Ausgelassene Zwischenziele führen ebenfalls zur Rundendisqualifikation.

Fahren beide Fahrzeuge im Winkel auf einander zu, so hat das von rechts kommende Fahrzeug Vorrang, in direkten Begegnungen ist grundsätzlich nach rechts auszuweichen. Eine Kollision mit dem gegnerischen Fahrzeug führt zur Disqualifikation in der aktuellen Runde.

Eine Kollision mit einem statischen Hindernis wird mit einem Zeitzuschlag von 5% der gemessenen Gesamtzeit pro Vorfall geahndet.

Es werden zwei Rundendurchläufe gefahren, jedes Fahrzeug fährt damit beide Richtungen ab.
Die Lage der Hindernisse und die Position der Zwischenziele können zwischen den Durchläufen verändert werden.

Außer dem Startbefehl und ggf. einem Stopp sind keine Befehlsübertragungen per Funk an das Fahrzeug zulässig!

Das Rennen findet im Außenbereich statt, die Fahrzeuge sind daher mit einem Wetterschutz zu versehen.
Trainingsläufe:
Am Renntag dürfen auf der Strecke Probeläufe absolviert werden. Es ist aber zu beachten, dass die Positionen von Hindernissen und Zwischenzielen danach verändert werden.
Anmeldung
Hier gelangen Sie zum Online-Anmeldeformular
Infoservice
Melden Sie sich hier zum robot day 2009 an:

Anmeldeschluss: 20.09.2009
Kontakt
Für die Beantwortung Ihrer Fragen zum robot day 2009 stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:

Wolfgang Bay
wolfgang.bay@sick.de

Andrea Titze
andrea.titze@sick.de